Vor gut anderthalb Jahren hat der inzwischen verstorbene Steve Jobs eine Weltneuheit mit dem iPad eingeführt. Es war der erste PC in Tablet-Form, der ernst zu nehmen war. Die Größe des Gerätes liegt zwischen einem Smartphone und einem Laptop. Diese Geräteklasse hat sich in den Köpfen mit der Marke Apple festgesetzt. Dabei bietet heutzutage jeder Hersteller von Rechnern genauso ein Tablet in seinem Sortiment mit an. Bis dato konnte noch kein anderer Konzern die Marktführerposition an sich bringen. Im Streit um die Patent- und Markenrechte muss Samsung mit seinem Galaxy Tab eine Niederlage nach der anderen hinnehmen. Noch immer hält die Rivalität zwischen Samsung und Apple an, doch währenddessen steht schon eine andere Konkurrenz bereit und zwar Amazon.
Das Tablet von Amazon
Die Gerüchteküche brodelt und so kursieren Gerüchte, dass in der Planung des Online Kaufhauses Amazon ein weiteres Tablet auf den Markt gebracht werden soll und das noch kurz vor Weihnachten. Zu einem Testgerät soll ein US-amerikanischer Reporter vom Fachblog „TechCrunch“ bereits Zugang erhalten haben. Die Bildschirmdiagonale soll sieben Zoll aufweisen. Das Farbdisplay soll im Hintergrund beleuchtet sein und zudem noch mit der Technologie des Zwei-Finger-Touch ausgestattet sein. Allerdings soll keine Kamera enthalten sein und ebenso erfolgt keine Unterstützung von 3G. Mit sechs Gigabyte soll der interne Speicher des Tablet ausgestattet sein und mit dem Cloud Player von Amazon soll die Musik-App kompatibel sein. Allerdings soll den Berichten zufolge die Software nicht ganz ausgereift sein, woran noch gearbeitet wird.
Amazon Tablet im Preis günstiger
Die Einführung auf den amerikanischen Markt ist für Ende November 2011 geplant und das zu einem Preis von 250 US-Dollar. Damit ist das Tablet von Amazon um einiges günstiger im Preis, als das derzeitig aktuelle iPad 2 von Apple. Zur Zeit ist dieses auf dem deutschen Markt zu einem Preis von 479 bis 799 Euro erhältlich.
Experten zufolge ist Amazon ein ernst zu nehmender Konkurrent für Apple, was dieser auch bereits erkannt hat und vor Gericht gezogen ist. Hier will Apple erreichen, dass für die Software-Downloadplattform der Name „appstore“ nicht gewährt wird.